Statement zum Weltgesundheitstag 2021

Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April unter dem Motto „Gesundheitliche Chancengleichheit“ erklärt Kordula Schulz-Asche, MdB, Sprecherin für Alten- und Pflegepolitik:

„Gesundheit gilt als das höchste Gut des Menschen und dennoch verschärfen sich zunehmend gesundheitliche, soziale und geschlechterbasierte Ungleichheiten, die die aktuelle Corona-Pandemie einmal mehr schonungslos offenlegt – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene.

Daher unterstütze ich den diesjährigen Weltgesundheitstag unter dem Motto ‚Gesundheitliche Chancengleichheit‘, denn in meinen Augen muss das übergeordnete Ziel politischen Handelns immer eine gerechte, solidarische und nachhaltige Welt sein. Und dieser Gedanke macht nicht bei der Gesundheit, Ernährung, Bildung oder dem Lebens- und Wohnraum von Menschen halt. Ganz im Gegenteil: Wir müssen Gesundheit global denken und als Element verstehen, das alle anderen Lebensbereiche beeinflusst. Die WHO definierte bereits 1946 Gesundheit als mehr als die bloße Abwesenheit von Krankheit, sondern als „Zustand des vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens“.

Nicht nur, aber gerade in einer Pandemie gehört, den weltweiten Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdienstleistungen sowie zu wirksamen, hochwertigen und bezahlbaren Arzneimitteln und Impfstoffen zu gewährleisten. Es ist in hohem Maße unsolidarisch und zudem gefährlicher Egoismus, wenn sich 14 Prozent der Weltbevölkerung über die Hälfte des verfügbaren Impfstoffs gegen Covid-19 sichern.

Wir dürfen nicht zulassen, dass globale Krisen große Teile der Weltbevölkerung immer weiter abhängen, sondern müssen die Gesundheit von Menschen gerade auch in schwierigen sozialen Lebenslagen stärken.“

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