Pressespiegel

Zeit Online: „Erst als ein Mensch stirbt, lenkt Bayer ein“

Am 13.09.2018 berichtete Zeit Online über das pflanzliche Arzneimittel „Iberogast“ des pharmazeutischen Unternehmens Bayer Vital. Vorangegangen war die Meldung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte nach der zukünftig auch bei „Iberogast“ strengere Warnhinweise in der Packungsbeilage enthalten sein werden. Kordula Schulz-Asche hatte die Meldung in einer Pressemitteilung kommentiert. Der Mitteilung voran gegangen waren mehrere schriftliche …


Pressemitteilung

Bayer gibt Widerstand gegen Aufnahme von Warnungen zu Nebenwirkungen nach Tod von Patienten auf

Zur heute bekannt gewordenen Einigung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte und der Bayer Vital GmbH über die Aufnahme von Warnhinweisen in die Packungsbeilage des Arzneimittels „Iberogast“ (Link zur Pressemitteilung des BfArM), erklärt Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Pflege- und Altenpolitik und Arzneimittelexpertin der Fraktion: „Die Vorgänge werfen ein verheerend schlechtes Bild auf den Pharmakonzern Bayer. …


Schriftliche Frage

Antwort der Bundesregierung auf schriftliche Frage zu Valsartan

Zu dem vor wenigen Wochen publik gewordenem Medikamentenskandal um den Arzneimittelwirkstoff „Valsartan“ fragten wir die Bundesregierung, ob sie beabsichtigt die betroffenen Patientinnen und Patienten zu informieren. Die Antwort der Bundesregierung ist hier abrufbar. Hierzu erklärt Kordula Schulz-Asche: „Den meist älteren Patienten zu empfehlen, sie sollen sich doch bei Twitter darüber informieren, wie sehr sie mit …


Gesetzentwurf

Patientenschutz muss auch bei Arzneimitteln Vorrang haben

Damit Warnungen der Arzneimitteloberbehörde zur Einnahme von Arzneimitteln Patienten in Zukunft ohne Verzögerung erreichen, legen die Grünen einen Entwurf zur Änderung des Arzneimittelgesetzes vor (Drucksache 19/2666). Dazu erklärt Kordula Schulz-Asche MdB: „Pharmazeutische Hersteller haben derzeit die Möglichkeit, die Aufnahme von Warn- und Sicherheitshinweisen für Arzneimittel zu verzögern. Die Beweislast um die Aufnahme zu den Hinweisen …


Schriftliche Frage

Gesundheitsgefahren des Arzneimittels Iberogast

Zur Drucksache 19/775   Wie beurteilt die Bundesregierung die Gesundheitsgefahren des Schöllkraut enthaltenen Arzneimittels „Iberogast® vor dem Hintergrund der kürzlich veranlassten Anpassung der Arzneimittelinformation des Schweizerischen Heilmittelinstituts (www.swissmedic.ch/swissmedic/de/home/ humanarzneimittel/marktueberwachung/healthprofessional-communication–hpc-/hpc-iberogasttinktur.html, abgerufen am 30. Januar 2018) und sieht sie darin einen Anlass, Patientinnen und Patienten auf mögliche Gesundheitsrisiken hinzuweisen?   Antwort der Parlamentarischen Staatssekretärin Ingrid Fischbach vom 8. …


Meinung

Zu den Gesundheitsgefahren von Iberogast

Was passiert, wenn sich Arzneimittelbehörde und Pharmaunternehmen nicht einig darüber sind, ob ein Medikament für PatientInnen geeignet ist? Scheinbar nichts! Das Mittel wird wohl einfach weiter verkauft – so geschehen beim Magenmittel Iberogast vom Pharmariesen Bayer. Die schweizerische Arzneimittelbehörde hatte für das sehr beliebte Mittel zur Linderung von Magenbeschwerden vor kurzem eine Warnung ausgesprochen: Iberogast …


Kleine Anfrage

Transparenz über Lieferengpässe von Medikamenten und Impfstoffen

Zur Antwort der Bundesregierung – Drucksache 18/6444 Lieferprobleme Pharmahersteller und Großhändler sind gesetzlich verpflichtet, in Deutschland eine angemessene und kontinuierliche Bereitstellung von Arzneimitteln sicherzustellen. Dennoch traten in den letzten Jahren immer wieder Lieferengpässe auf, insbesondere bei Krebsmedikamenten und Antibiotika auf. Besonders problematisch ist dies, wenn keine Behandlungsalternativen existieren. Mitte 2015 bestand ein fünfwöchiger dramatischer Lieferengpass …


Schriftliche Frage

Verhinderung einer rationalen Antibiotika-Verschreibung durch Lieferengpässe beim Antibiotikum Ampicillin

Teilt die Bundesregierung die Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie und des Bundesverbandes Deutscher Krankenhausapothekern, dass durch die Lieferengpässe beim Antibiotika „Ampicillin” eine rationale AntibiotikaVerschreibung von Ärztinnen und Ärzten, wie es der Deutsche Antibiotika Resistenzstrategie (DART II) eigentlich vorsieht, verhindert wird und dass es durch das Zurückgreifen der vor allem im stationären Bereich tätigen Ärztinnen …