Pressespiegel

Schwäbisches Tagblatt: Hausmücke verbreitet Schrecken

Zum Thema West-Nil-Virus in Europa schreibt das Schwäbische Tagblatt: „Es braucht mehr Anreize und Vergütungsstrukturen für Pharmaunternehmen, in diesem Bereich zu forschen“, sagt Kordula Schulz-Asche von der Grünen-Bundestagsfraktion. Denkbar wären Forschungsfonds, in die Staaten, Stiftungen und Pharmafirmen einzahlen. „Die Fonds sollen das Risiko für die Industrie minimieren und es ermöglichen, Impfstoffe zu einem Preis zu …


Meinung

Multiresistente Keime aus Indien – Wir brauchen globale Standards

„Reporter des NDR, WDR und der Süddeutschen Zeitung haben aufgedeckt, dass im indischen Hyderabad, Millionenmetropole und beliebter Produktionsort von Pharmaunternehmen weltweit, Arzneimittelrückstände ungefiltert ins Abwasser und damit in die Umwelt gelangen. Dass die Umweltstandards in Indien, China und anderen Schwellenländern nicht den europäischen entsprechen, ist uns allen bekannt. Wir müssen uns deshalb auf globaler Ebene …


Meinung

Eine Impfpflicht steigert die Impfraten nicht

Erschienen in: Tagesspiegel Causa (23.02.2017) Impfungen sind ein Beitrag zur Solidargemeinschaft. Trotzdem sollte jeder selbst entscheiden können, ob er sich impfen lässt. Eine Pflicht würde lediglich den bürokratischen Aufwand erhöhen. Dafür sollte besser aufgeklärt werden. Die neusten Masernfälle in Berlin und einigen anderen Regionen entfachen eine erneute Diskussion über eine gesetzliche Impfpflicht. Impfungen können maßgeblich zum Infektionsschutz beitragen. Sie …


Meinung

Bakteriophagen als Ersatz für Antibiotika?

Es gibt neue Entwicklungen im Kampf gegen Antiobiotika-Resistenzen, die fast so ein bisschen klingen wie aus einem Science-Fiction-Szenario: „Gute“ Viren – Bakteriophagen genannt – fallen über krankheitserregende Bakterien her, injizieren ihnen ihre DNA und programmieren sie damit in neue „gute“ Phagen um. Doch wir sind hier gar nicht im Kino, sondern reden von einer möglichen …


Zur Kenntnis

FAQ Infektionskrankheiten in Gemeinschaftsunterkünften von Asylbewerbern

F: Wer regelt die gesundheitliche Untersuchung und Versorgung von AsylbewerberInnen? A: Nach §64 Asylverfahrensgesetz liegt die Verantwortung zur gesundheitlichen Untersuchung und Versorgung von AsylbewerberInnen in den Erstaufnahmestellen sowie in den Gemeinschaftsunterkünften bei den zuständigen Gesundheitsbehörden der aufnehmenden Bundesländer. Der Öffentliche Gesundheitsdienst übernimmt über den Amtsärztlichen Dienst die Erstuntersuchung von AsylbewerberInnen und stellt die Durchführung des …